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"Scherflein der Witwe"
(Abbildung größer. Original 12 bis 15 mm Durchmesser)
Kaum eine andere Münze hat soviel Berühmtheit und Symbolkraft erlangt, wie jene als „Witwen-Heller“ bekannten Bronzemünzen aus dem Heiligen Land! Diese als "Scherflein der Witwe" in der Bibel (Markus 12, 41-42) erwähnte Münze war die kleinste und unscheinbarste Münze jener Zeit, in etwa vergleichbar mit dem heutigen Cent. Sie ist ein einzigartiges Original-Dokument der Weltgeschichte und war Zahlungsmittel zu Lebzeiten Jesus! Obwohl durch die Prägungen der Prokuratoren viele Neuprägungen in Judäa umliefen, war das Geld der kleinen Leute offenbar nach wie vor altes jüdisches Kleingeld aus der Zeit der Hasmonäer. Deren Münzen waren meist mit Füllhörnern oder Kornähren verziert. Besonderes Zeichen war das achtspeichige Rad als Zeichen des Göttlichen. Diese Münzen liefen über die Zeitenwende hinaus als Wechselgeld um. In der Bibel werden sie bei Markus 12, 42 als "Scherflein der Witwe" erwähnt, als Jesus die Witwe lobt, weil sie zwei Scherflein in den Klingelbeutel legte. Markus: "Sie legte zwei Scherflein ein, die machen einen Heller" (Luthers Übersetzung). Das Verhältnis zwei Scherflein zu einem Heller macht den Wechselgeldcharakter der Hasmonäer-Bronzen deutlich, denn den Begriff "Heller" nimmt Luther für Silbergeld. Die gott.net-Nachprägung besteht aus Bronze und entspricht dem Original so sehr, dass es durch die Einprägung „2005“ als Nachprägung gekennzeichnet werden muss.
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