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Einige Zitate

aus Reden und Predigten von

Martin Luther King

 

 

Der Mensch ist ein Sünder und braucht Gottes vergebende Gnade. Das ist nicht tödlicher Pessimismus – das ist christlicher Realismus.

 

 

Im Gleichnis vom verlorenen Sohn erzählt Jesus von einem jungen Mann, der aus seiner Heimat in die Fremde zog, um in immer neuen Erlebnissen und Abenteuern das Leben zu suchen. Aber er fand nicht das Leben, sondern nur Enttäuschung und Niedergeschlagenheit. Je weiter er sich vom Haus seines Vaters entfernte, desto näher kam er der Verzweiflung. Je mehr er tat, was ihm gefiel, desto weniger gefiel ihm, was er tat. Und schließlich landete er nicht im erträumten Land, in dem Milch und Honig fließt, sondern in einem Schweinestall. Dieses Gleichnis erinnert uns immer wieder daran, dass der Mensch für das Haus seines Vaters geschaffen ist. Jede Flucht in die Fremde kann nur Enttäuschung und Heimweh bringen.

 

 

Wir alle müssen verstehen, dass wir für das Edle, Gute, Große geschaffen sind. Unsere wahre Heimat liegt im Willen Gottes. Lasst uns den Weg einschlagen, der zum überströmend reichen Leben führt.

 

 

Der beliebte Geistliche hält gern besänftigende Predigten über die Fragen: „Wie werde ich glücklich oder wie entspanne ich mich?“ Manche sind offenbar versucht, den Missionsauftrag Jesu abzuwandeln in: „Gehet hin in alle Welt und haltet den Blutdruck niedrig, und siehe, ich werde euch zu ausgeglichenen Menschen machen.“

 

 

Die meisten Menschen, und ganz besonders Christen, sind Thermometer. Sie zeigen die Temperatur der Mehrheitsmeinung an. Aber sie sind keine Thermostaten. Sie ändern und regeln die Temperatur der Gesellschaft nicht.  ....  Wir müssen die Glut der ersten Christen wiederfinden, die im wahrsten Sinne Nonkonformisten waren und sich weigerten, ihr Zeugnis den Gewohnheiten ihrer Umgebung anzupassen. Willig opferten sie Ruf, Reichtum, Leben für eine Sache, die sie als richtig erkannt hatten. An Zahl gering, waren sie Riesen an Wirkung. ... „Wer ein Mensch sein will, muss Nonkonformist sein.“ So schrieb Emerson in seinem Werk „Selbstvertrauen.“ Der Apostel Paulus erinnert uns daran (zu Römer 12, 1 u. 2), das ein Christ Nonkonformist sein muss. Jeder Christ, der die Mehrheitsmeinungen blind übernimmt und den ausgetretenen Pfaden der Trägheit und der allgemeinen Zustimmung folgt, ist ein geistiger und seelischer Sklave.

 

 

Gott will das dunkle Gestern in ein helles Morgen verwandeln – zuletzt in den leuchtenden Morgen der Ewigkeit.

 

 

 

 

Auswahl: Johannes Hansen

 




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