Martin
Luther
King
Der schwarze Baptistenpastor (1929 – 1968) galt als die führende Persönlichkeit der US-amerikanischen Bürgerrechtsbewegung und als Vordenker des gewaltlosen Widerstandes. Seine Kraft bezog er nicht aus einer politischen Theorie, sondern aus seinem leidenschaftlichen Glauben. Immer wieder konkretisierte sich sein Kampf gegen die Rassentrennung an offenkundigen Ungerechtigkeiten wie die Rassentrennung in öffentlichen Verkehrsmitteln, die zum „Busboykott“ führten. Aus dem schwarzen Bürgerkomitee von Montgomery (Alabama) entwickelte sich die „Southern Christian Leadership Conference“, die im amerikanischen Süden wirkte und ansteigend auch von weißen Jugendlichen, Intellektuellen und Kirchenleuten unterstützt wurde. Die für schwarze Bürger verschlossenen Türen zu Schulen, Gaststätten und kulturellen Einrichtungen wurden immer deutlicher zu einem gesellschaftlichen Skandal.
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