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Artikel zum Thema
Öffnet einen internen Link im aktuellen Fenster"Ich liebe dich..."
Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterWir müssen miteinander reden...



Die Akte Davidson


Einblick in ein 
imaginäres Aktenbündel
über den Jesus von Nazareth,
zusammengestellt im Auftrag
des Hohenpriesters Kaiphas.

Ein weiteres Dokument folgt in der nächsten Ausgabe

Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterInhaltsverzeichnis


Wort für die Woche



Das Thema der Woche

Warum
lebe ich
überhaupt?

 

Was kann ich erkennen? Was soll ich tun? Was darf ich hoffen? Diese drei Fragen brachte der Königsberger Philosoph Immanuel Kant (1724 – 1804) in die Philosophie ein. Woher komme ich? Wohin gehe ich? Wozu lebe ich? Der marxistische Philosoph Ernst Bloch (1885 – 1977) formulierte ebenfalls drei Grundfragen, die Inhalt seines Werkes „Das Prinzip Hoffnung" sind. Bei beiden Philosophen geht es um die Frage nach dem Sinn des Lebens. Beide Denker meinen ihre Fragen nicht nur theoretisch, sondern sind darauf aus, Wege zur Gestaltung des Menschseins zu zeigen. Vom Erkennen geht es bei Kant zum Tun und schließlich zum Horizont der Hoffnung. Bloch gebraucht das auch in der Bibel bekannte Bild des Weges, wenn er vom Woher, Wohin und Wozu des menschlichen Lebens spricht, Leben also als ein Unterwegssein verstanden. Leben ist eine Aufgabe, nicht nur ein Widerfahrnis. Doch in der Wirklichkeit kann es schwer werden mit dieser Aufgabe. Viele zerbrechen daran, doch das soll nicht sein.  

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Ausgabe 140 vom 23. 7. 07

Im Juli und August 
erscheinen unsere Ausgaben
in größeren Abständen.
Ab 3. September dann wieder wöchentlich.



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Nächste Ausgabe: 13. 8. 07

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Nachgedacht


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Das Zitat

Die echte christliche Verantwortung umfaßt das Ganze des weltlichen Handelns. Sie läßt sich keineswegs auf irgendeinen isolierten religiösen Bereich beschränken.

Dietrich Bonhoeffer
Die Geschichte und das Gute, 1942


Wer hat Angst vor dem Pluralismus?


 In der Nähe war bekanntlich ein Grillplatz. Frische Fische schmecken am besten. Der Herr liebte Scholle, Petrus stand auf Seezunge, Thomas auf Didymus und die Zebedäussöhne aber wollten Sardinen, nichts als Sardinen. 153 Fische, 153 Sorten, Wunder über Wunder, der österliche See von Tiberias war noch nicht spezialisiert. Scholle, Seezunge, Sardinen, wie es euch gefällt. Heidenchristen, Judenchristen. Schwarze, Weiße, Rote, Gelbe, Gott hat sie alle lieb. Nie zerriss das Netz. Was später zerriss, war der Konsens der Fischer. Geschmacksfragen? Geschmacksfragen.

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