Der
„liebe Gott“
ist tot.
Was haben wir eigentlich aus Gott gemacht? Wir Glaubenden in unserer Gläubigkeit, wir Atheisten in unserer Ablehnung des angeblich nicht geglaubten Gottes. Und wir Prediger auf den Kanzeln aller Kirchen? Gott umgepolt, brauchbarer gemacht für unsere Zwecke? Einfach abgeschafft? Das Phänomen lässt sich durchaus beobachten.
Es ist der Gott nach unserer Masche. Geeignet für die Bestätigung unserer eigenen Wünsche. Er hat zu unterschreiben, was wir ihm vorlegen. Passend für alle Gelegenheiten. Der „liebe Gott“ des bürgerlichen Christentums. Ich meine nicht den lieben Gott der kleinen Kinder. Sie dürfen von Herzen so sprechen. Wir jungen und älter gewordenen erwachsenen Menschen jedoch nicht.
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