Platz
machen
für Gott
Als Autobahn-Vielfahrer kenne ich mich aus. Jedenfalls vom Fenster meines Wagens aus. Viele Monate musste ich über die A2 nach Hannover und wieder zurück fahren. Woche für Woche. Die Männer auf den Baustellen schufteten bei Wind und Wetter. Nun sind endlich beide Seiten wieder frei von Baustellen. Gut so, nun ist freie Bahn für alle.
Autobahnen haben auf den ersten Blick kaum etwas mit Gott zu tun. Gott fährt nicht mit dem Auto. Weder mit einem Golf noch mit einem Rolls Royce. Doch er kommt mit seinem guten Geist in jedes Auto, wenn Menschen ihn von dort aus im Gebet ansprechen. Das hier nur nebenbei, doch dennoch sehr wichtig zu wissen.
Aber nun wieder zum Straßenbau. In frühen Zeiten gab es gewiss auch grausame Wege und Straßen. Löcher und Matsch und Staub je nach Jahreszeit. Wenn nun das Kommen des Königs oder eines hohen Bevollmächtigten angekündigt war, musste er über diese Straße reiten oder auch von edlen Rossen gezogen in einer Prachtkutsche gefahren werden. Ziemlich rappelig, diese Strecken.
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