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Die heiße Predigt.
Simon Farasani, ein Pfarrer der lutherischen Kirche in Südafrika predigte. Dieser Mann war mit den gemeinen Mitteln der Folter gequält und geschunden worden. Mit schweren Stöcken beinahe totgeschlagen, mit Elektroschlägen gemartert, das schilderte er ohne Hassgefühle. Längst hatte er die Kanzel verlassen und ging durch die Gänge der Kirche und schaute uns fast in die Augen. Alle waren erschüttert und fasziniert. Doch der Höhepunkt kam noch. Simon Farisani predigte das Evangelium von dem Mann, der für unsere Schuld am Kreuz starb. An ihn habe er gedacht, als sie ihn quälten, an den gekreuzigten Jesus. Und er konnte schon während der Folter seinen Folterern vergeben, so bekannte er. „Gott hat sich für uns entschieden“, sagte der Prediger aus Afrika, „am Kreuz hat Gott uns mit sich versöhnt. Er hat durch Jesus Christus unsere Schuld durchkreuzt und gestrichen. Nun können wir heimkehren zu Gott.“ Er sprach in einfachen und klaren Worten.
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