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Das revolutionäre „Allein“
Kein Wort hat theologisch wie kirchengeschichtlich bis weltgeschichtlich und sogar kulturgeschichtlich solche Bedeutung gewonnen wie das Wörtchen „Allein“. Als Vokabel für sich genommen ohne eigene Bedeutung, doch urplötzlich an Dramatik nicht mehr zu überbieten. Es hat das Feuer eines endlich neu verstandenen Glaubens in die Welt geworfen. Die Reformation Martin Luthers, die Entstehung der reformatorischen Kirchen in aller Welt. Die Erweckungsbewegungen des Glaubens, die zur Entstehung der methodistischen und gewiss auch der baptistischen Kirchen führten, alles beginnt mit der Neuentdeckung des Glaubens als das „gesetzesfreie Evangelium“ des Weltmissionars Paulus. Heiden können Christen werden. Atheisten können Christen werden. Kirchenmitglieder können Christen werden. Die Tür steht weit offen, geht doch hindurch. „Allein durch den Glauben.“ „Glaubstu hastu.“ (Martin Luther)
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