19. April 2015

Eine weitere Ausgabe von Atemholen gibt es hier am 26. April. Weil die gott.net-Seiten komplett umstrukturiert werden müssen, zeigen wir Ihnen hier in den nächsten Wochen interessante Ausgaben aus unserem Archiv.

Als Jesus sah, dass sie folgten, fragte er: Was wollt ihr? Sie sagten: Wo wohnst du? Er aber antwortete: Kommt und seht! »weiterlesen

Für alle, die unterwegs sind.


Das Motiv ist als Postkarte lieferbar. Bild einfach anklicken!

Johannes Hansen
Das Leben als Geschenk

Keiner von uns hat sich das Leben selbst gegeben. Unsere Mutter empfing und brachte uns auf die Welt als ein Geschenk. Ihr wurde „ein Kind geschenkt.“ Ich gehe davon aus, dass auch der Vater sich freute.

Das Leben als Geschenk erkennen, heißt auch den Sinn finden für sein Leben. Ich bin kein Einzelwesen, so sehr ich auch meine eigene Identität habe, doch ich bin auf ein „Du“ hin angelegt. Das ist ein Mensch, den ich liebe, jemand, den ich oft in die Arme nehme. Es sind die Kinder, die uns in einer Ehe geschenkt wurden und dann auch die Enkelkinder. Doch nicht nur die Familie ist der Lebenssinn. Das täte niemand in der Familie auf Dauer gut. Gott stellt den Zirkel in die Mitte unseres Lebens und zieht große Kreise. Unser Leben bekommt einen Horizont. »weiterlesen

Michl Graff
Am Ende des Regenbogens

... Das aber ist der Segen des Regenbogens, dass ich ihn nur kurze Zeit zu Gesicht bekomme. Ein Augenblick, da mir die Ewigkeit in ihrem Farbenspiel einleuchtet. Ein Augenblick, da ich den anderen zurufe: Seht, seht den Regenbogen über der Burg, über dem Tal, ist er nicht schön, kommt auf den Balkon, seht doch. Natürlich wird er verblassen. Wir haben ihn auf Bildern festgehalten, die waren gar nicht so übel. Was wir aber in uns bewahrten, war größer und völlig unhaltbar. Denn es musste nicht gehalten werden. Es hielt. »zum Artikel