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Atemholen Nr. 677 - 24. Mai 2020

Befreiung

Jeden Morgen lesen Millionen Christen in unserem Land einen Abschnitt aus der Bibel. Allein oder auch zu zweit oder zu dritt. Sie denken kurz über Worte der Bibel nach und beginnen ihren Tag mit einem stillen Gebet.

Wenn man sie fragt, erzählen sie einem gerne, dass sie dadurch innere Kraft und klare Gedanken für die Entscheidungen des Tages bekommen. Aber, so könnte man skeptisch fragen, sind die Texte und Erzählungen der Bibel nicht uralte Geschichten von anno dazumal? Gehen solche Menschen nicht in ein Museum für religiöse Altertümer, das mit unserer Zeit nun wirklich nichts mehr zu tun hat?

Gerade an den vier Evangelien des Neuen Testaments, Matthäus, Markus, Lukas und Johannes, kann man erkennen, dass sie auf Zukunft hin geschrieben wurden. Lange nach Ostern wurden sie zu Papier oder besser auf Pergament gebracht, nachdem ihre Worte und Berichte vorher mündlich weitergereicht und immer neu erzählt wurden.

Die Christen der ersten Stunde rechneten erstaunlich direkt mit ihrem lebendigen Herrn, dessen Anrede sie immer wieder neu durch die Worte der Evangelien hindurch vernahmen. Bis heute ist es so, dass Christen so ihre Bibel lesen und immer neue Entdeckungen machen ‑ auch mit der folgenden Jesusgeschichte aus dem ersten Kapitel des Markusevangeliums. Nicht nur eine Geschichte von damals, sondern eine gute Nachricht für uns heute.

Zu Jesus kam ein Aussätziger, ganz nahe kam er zu ihm, kniete vor ihm nieder und bat ihn: "Willst du, so kannst du mich reinigen."

Wir Menschen eines Kulturkreises, in dem Volksseuchen durch eine hoch entwickelte medizinische Versorgung längst überwunden sind und kranke Menschen ‑ Gott sei Dank nicht mehr mit dem religiösen Vorurteil belastet sind, ihre Krankheit sei eine Strafe Gottes, ahnen kaum noch, aus welcher Verzweiflung dieser Aussätzige zu Jesus kam.

Er war medizinisch ein hoffnungsloser Fall und wurde religiös in die tödliche Isolation gedrängt. Keiner durfte und wollte etwas mit ihm zu tun haben. Mindestens 50 Meter Abstand mussten zwischen ihm und den Gesunden bleiben. "Unrein, unrein", musste er schreien, wenn versehentlich jemand in seine Nähe kam, und kam er zu nahe, warf man mit Steinen nach ihm. Wie ein räudiger Hund musste er leben.

Aber nun durchbricht dieser verzweifelte Mann die Grenze der 50 Meter und kommt auf einen Meter an Jesus heran. Offenbar hat er den Glauben gefasst, dass Jesus der einzige ist, der ihm helfen kann. Der einzige auch, der ihn nicht verachtet, in die Ecke drängt und einfach sterben lässt.

Und Jesus durchbricht alle religiösen, hygienischen und juristischen Grenzen, die man zu solchen Menschen aufgerichtet hatte.

"Und es jammerte ihn, und er streckte die Hand aus, rührte ihn an und sprach zu ihm: Ich will's tun; sei rein!"

Und der Aussatz fiel von ihm ab, und er wurde gesund.

Weit über das Schicksal des Aussätzigen hinaus reicht die Wirkung dieser Geschichte bis heute. In welchen Ausweglosigkeiten und Sackgassen Menschen auch immer stecken mögen ‑ Jesus ist der Gewährsmann dafür, dass wir nicht verzweifelt bei uns selbst bleiben müssen, verwickelt in unsere einsamen Ängste und Verzweiflungen.

Schon ein kurzes Gebet kann der erste Schritt auf dem Weg in die Freiheit sein, und an jedem Ort gibt es Menschen, Christen aller Konfessionen, mit denen wir gemeinsam die Befreiung einüben können.

Und an jedem Ort gibt es auch andere Menschen, die leiden und sich einsam fühlen und die wir etwas von dieser neuen Befreiung spüren lassen können, schon z.B. dadurch, dass wir sie besonders herzlich grüßen oder gar besuchen.

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