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Atemholen Nr. 684 - 12. Juli 2020

Born to be free

Die Kamera richtete sich auf einen Mann in der Menge. Sie beamte ihn immer näher heran. Dann ging sie auf den Punkt; man sah nur noch den Button auf der Jacke des Studenten. „Born to be free“ stand gut zu lesen darauf. Nur dieser Satz, doch nun vor den Augen von Millionen Zuschauern der dramatischen TV–Nachrichten. Es war bei einer der großen Demonstration unserer Zeit...

Ich bin zur Freiheit geboren. Ich bin ein freier Mensch und protestiere gegen Zwang und Gewalt. Ein Urschrei aller Menschen auf unserer Erde. Wenn man es ihnen nicht mit brutaler Gewalt ausgetrieben hat. Kann man das denn wirklich? Wir haben ja Recht, wir Menschen. Das war der Plan Gottes und er hat ihn nicht aufgegeben. Und Gott sprach: „Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei.“ (Genesis 1, 26) Bild heißt hier nicht bildhaft. Ebenbilder Gottes sind wir Menschen, weil Gott uns verantwortlich macht für die Bewahrung seiner Schöpfung. Wir bekamen ein Mandat für Gottes Schöpfung. Gott schafft sich im Menschen ein lebendiges Gegenüber, zu dem er „Du“ sagt, mit dem er reden kann und der im Gebet mit ihm reden kann. „Born to be free.“ Ja, geboren zum freiheitlichen und verantwortlichen Menschsein im Auftrag Gottes auf dieser Erde. Das war und ist das Projekt Gottes.

Aber dann kam der Bruch und er ist immer noch aktiv, weil er sich in jedem Leben neu vollzieht. Der Vertrauensbruch der Abwendung des Menschen von Gott. „Sünde“ ist kein moralischer Begriff, er ist ein Beziehungsbegriff. Das Wort sagt, dass wir unser Verhältnis zu Gott kaputt gemacht haben. Wir haben unsere eigene Freiheit verraten. Und wenn es noch so peinlich klingt und ist, wir müssen es vor Gott, untereinander und in uns selbst anerkennen, dass wir durch unsere eigene Initiative in die Sünde geraten sind. Sie ist unsere Lebenslüge, die sich nun auf allen Ebenen ausbreitet wie ein Krebs. Gott in dieser Sache Recht geben ist der erste Schritt in die Freiheit. Er kommt uns entgegen, will nicht, dass wir bleiben wie wir sind. Er will uns herausholen aus jeder Sklaverei, denn das wird das Leben ohne die Verbindung mit Gott. Der uns so unsagbar hoch gewürdigt hat.

"Zur Freiheit befreit" hat der große Theologe und Missionar Paulus formuliert. Auf den Punkt gebracht: „Besteht in der Freiheit, zu der euch Christus befreit hat.“ (Galater, 5, 1) Die erste Adresse waren Christen, die in der Versuchung des Fundamentalismus steckten. Sie mischten sich ein in die „freie Gnade Gottes“, sie wollten etwas Eigenes dazu tun. Der Brief an die Gemeinde in der Provinz Galatien dokumentiert es. Doch solch ein Satz lässt sich nicht bremsen, er meldet seine Kraft überall und bei jedem an, der seine Freiheit verlor und sich nach Freiheit sehnt. Christus, der Sohn Gottes will nicht, dass wir in Unfreiheit, in irgendeiner Sklaverei leben. Weder der Sünde, noch der Arroganz, noch in der Unterwerfung durch Menschen und Mächte.

Umkehr zu Jesus Christus ist die Einkehr in das Reich der Freiheit. „Wenn euch der Sohn frei macht, so seid ihr recht frei.“ (Johannes 8, 36) Keine sinn-lose Freiheit, sondern in der Bindung an Gott ist der Mensch frei. Das bekennt der Glaube.

Es ist die Freiheit von allem, was uns in Ketten legt. Und es ist die Freiheit zur Liebe, zum Lob des Schöpfers und Befreiers. Und zum „Tun des Gerechten“ wie Dietrich Bonhoeffer es nannte. Er starb am 9. April 1945 mit 39 Jahren im Konzentrationslager Flossenbürg. Als Christ und Widerständler gegen die Unterdrückung der Freiheit durch die Nazidikatur. In einer Predigt sagte er: „Der Mensch, der liebt, weil er durch die Wahrheit Gottes frei gemacht ist, ist der revolutionärste Mensch auf Erden.“

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