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Atemholen Nr. 650 - 19. September 2019

"Keine Gewalt!"

Im Oktober 1989 wurde die Nikolaikirche in Leipzig zum Symbol der Friedlichen Revolution. Schon lange vorher hatten dort Entwicklungen begonnen, die im Herbst 1989 zur „Wende“ führten.
Eine Schlüsselfigur bei diesen Ereignissen war der damalige Pfarrer der Nikolaikirche in Leipzig, Christian Führer (1943 – 2014). Er selbst sagte später, dass die Wirkung der „Montagsgebete“ in seiner Kirche so nicht vorhersehbar waren. In einem Interview mit dem Tagesspiegel (vom 2. 1. 2009) beschrieb er die „Akteure“:

„Diese Massen waren so unchristlich erzogen – bei den Nazis mit Herrenrassendünkel und Kriegsvorbereitung, in der DDR mit Klassenkampf und Feindbild und der These, dass das Gefasel von der Gewaltlosigkeit gefährlicher Idealismus sei. Die Panzer-Ecke im Kindergarten galt als Friedenserziehung. Und nun nahmen die so erzogenen Menschen die Botschaft der Bergpredigt auf und erkannten sie als Chance. Mit diesem Mut gingen sie aus der Nikolaikirche heraus und fassten die Botschaft Jesu in die zwei Worte: Keine Gewalt. Das ist ein ungeheurer Vorgang. Kein Pfarrer, kein Bischof, kein Theologieprofessor hat es erfunden.“

Und er sagte, was ihm dabei half: „Damals war ein Wort aus dem Hebräerbrief für mich sehr wichtig: Wir gehören nicht zu denen, die zurückweichen und verloren gehen, sondern zu denen, die glauben und das Leben gewinnen.“

Auf Gewalt war die DDR-Führung vorbereitet. 8.000 Polizisten standen bereit, um den Demonstrationszug aufzulösen. Doch die Demonstranten blieben friedlich und gewaltlos. Damit hatte die Staatsmacht nicht gerechnet. Volkskammer-Präsident Sindermann fasste das später so zusammen:
„Wir waren auf alles vorbereitet, nur nicht auf Kerzen und Gebete.“

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