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Atemholen Nr. 565 - 19. März 2017

Schiffbruch

Er hatte Schiffbruch erlitten mit seiner großen Idee (oder mit seinem Beruf, seiner Ehe, seinen Plänen etc.), dabei ging er baden. Wir Menschen haben schon einen makabren Humor, wenn wir so daher reden. Baden gehen ist für Kinder eine überaus erfreuliche Angelegenheit. Und die spannenden Geschichten rund um einen Schiffbruch enden in der Regel auf einer einsamen Insel, wo der Held durch Abenteuer und Kreativität hindurch seiner sicheren Rettung entgegengeht. Dass aber Schiffbruch oft jämmerliches Ertrinken heißt, wird diskret übersehen.

Von Haus aus bin ich keine Wasserratte. Die Alpen, der Schwarzwald lagen uns näher. Obwohl ich schwimmen kann, war mir oft unwohl, wenn ich vom Ufer aus ein Boot besteigen musste. Ungeübt nehmen wir ängstlich wahr, dass wir das Festland mit einem bedrohlichen Grund tauschen. Woher kommt das Wasser im Boot? Ist da ein Leck? Die Übermütigen steigern mein Unbehagen und schaukeln leichtfertig mit den Wellen, weit draußen auf dem See. Ich weiß nicht, ob ich Kraft genug hätte, ans Ufer zurückzuschwimmen. Ich bin von Haus aus keine Wasserratte. Doch mit Begeisterung habe ich die Abenteuer gelesen von Sindbad und Odysseus, Robinson Crusoe und dem Freibeuter. Und wie alle Menschen hoffe ich auf die rettende Insel.

Schiffbruchgeschichten sind uralt. »Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt«, haben wir gesungen, aber auch »Es kommt ein Schiff geladen.« Die Möglichkeit des Schiffbruchs haben wir dabei ausgeklammert. Paulus erzählt davon ganz offen. Wunsch und Realität sind verschiedene Dinge. Wir wissen alle, wie gefährdet unsere Existenz ist, dass wir in Turbulenzen geraten können und untergehen. Eine Kirche zu haben, einen verlässlichen Herrn, einen Ort, auf dem wir zur Not auch wankelmütig stehen dürfen, ist schön. Zu schön um wahr zu sein?

Schiffbruchgeschichten müssen nicht im Untergang enden. Dass sie es können, macht unser Leben lebensgefährlich und ernst, und die Leiderfahrenen sind nicht mehr bereit, billige Romantik und Abenteuerlust zum Programm zu machen. Dass aber inmitten deiner Not die rettende Insel winkt, lässt dich hoffen.

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