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Atemholen Nr. 699 - 1. November 2020

Beruf

Kann man Gott zum Beruf haben? Soll man die Lieblingsbeschäftigung, die Neigung, das Hauptinteresse zum Berufsinhalt machen? Mancher liebt Leckerelen und Süßes. Soll er Konditor werden? Andere zieht es in fremde Länder. Sollen sie das Amt des Außenministers anstreben? Gott ist für viele von uns das Wichtigste im Leben, auch wenn sie sich nicht dauernd darum kümmern. Wäre es nicht naheliegend, einen religiösen Beruf zu ergreifen, also Theologe zu werden, Pfarrer, Ordensfrau, Prediger? Das muss doch herrlich sein, den ganzen Tag mit Gott im trauten Zwiegespräch zu verbringen und »immer nur geben«, seufzen die Ahnungslosen. Ich würde ihnen empfehlen, mal einen Probetag im Pfarrhaus zu verweilen. Leider sind es nicht nur Kirchenglocken, die die Stille unterbrechen.

Wer Gott im Beruf finden will, kann jeden Beruf betrachten. Wenn er wirklich ein Beruf ist und nicht nur Arbeitsplatz, Broterwerb, Job. Das Wort Berufung steckt in jedem Beruf, und sei es nur als Ruf nach mir, weil man mich und meine Kräfte, meine Fähigkeit, meinen Geist, meine Hände braucht. Ich bin brauchbar und man ruft mich, sagt sich der Berufene. Manche gehen ihrer wahren Berufung erst am Feierabend nach. Nur die wenigsten haben das Glück, Berufung und Broterwerb in eins setzen zu können. »Momo« in dem schönsten Buch von Michael Ende hat den Beruf, gut zuhören zu können. Damit kann man kein Geld verdienen, aber das Leben hat einen Sinn. Von solchen Berufen würde ich am liebsten reden, wenn es um die Suche nach Gott geht. Doch was ist dann mit dem Konditor, mit Mathematiklehrer und Sekretärin, Klofrau und Leutnant? In der Bibel gibt es den Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs. Gibt es auch den Gott der Klofrau?

Es wäre ein Glück für uns, noch in der kleinsten Handreichung den Ruf Gottes zu vernehmen, der mich in seiner Schöpfung braucht. Dass dieser Ruf mich oft banal durch Menschen und Arbeitsämter erreicht, versteckt in Annoncen und zufälligen Begegnungen, ist nicht entscheidend. Natürlich gibt es Arbeitsplätze, die nur noch Last und Ausbeutung bedeuten, harte Fron, nachdem das Paradies verspielt ist. Das ist manchmal eine Frage der persönlichen Einstellung und kann einem in den schönsten Berufen widerfahren. Im Advent, so klagen manche Kollegen, hetzt man von Besinnung zu Besinnung. Der Beruf allein macht's auch nicht.

Michl Graff

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