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Atemholen Nr. 700 - 8. November 2020

Kirchen

Verschwenden macht reich

„Aber nur fünf Minuten!“ Klar, seine Zeit war begrenzt, ihr Problem aber leider so gar nicht. Als er schon nach drei Minuten nervös auf seine Armbanduhr schielte, lief sie verstört aus seinem Büro. Gab es denn niemanden mehr in diesem Unternehmen, für den Menschen mehr waren als Kostenfaktoren?

„Aber nur zwei Euro!“ Klar, sie hatte selbst kaum genug zum Leben. Aber er hatte gar nichts. Seit er seinen Job los war und seine Frau ihn verlassen hatte, war alles leer. Hirn und Herz und Portemonnaie. Gab es denn niemanden mehr in dieser Stadt, für den er mehr war als ein hoffnungsloser Sozialfall?

„Aber nur eine!“ Klar, die Bananen waren ein bisschen teurer als die Sonderangebote im Supermarkt. Aber dafür waren sie nach ökologischen Gesichtspunkten angebaut worden. Und vom Erlös kam ein bisschen mehr bei den verarmten Plantagenarbeitern an als bei den günstigen Supermarktbananen. Gab es denn nur noch Leute, die auf den Preis achteten, und nicht auf die, die für diesen Preis bezahlen mussten?

Wir müssen sparen. Klar. Aber wir übertreiben. Wie meistens. Und so sparen wir wie die Weltmeister. 9 Billionen Euro haben wir Deutschen auf Sparkonten gesammelt. (Zum Vergleich: Bund und Länder haben Schulden von rund 1,5 Billionen …) Wir sparen für schlechte Zeiten. „Man weiß ja nie…“ Oder für bessere. „Wenn ich im Ruhestand bin, mache ich eine Weltreise…“ Sparen ist gut. Aber auch gefährlich.

Ein Freund war Direktor bei einer großen Bank und dort zuständig für Kunden, die mindestens eine Million Euro Barvermögen hatten. Glückliche Menschen? „Ich habe noch nie so viele unglückliche Menschen gesehen!“ Und er gab der Unglücksursache auch gleich einen Namen: Mehrfieber. „Hast du die erste Million, willst du die zweite, hast du zehn Millionen, willst du zwanzig…“

Verschwenden macht glücklich. Teilen macht reich. Auch die Gesellschaft?

Wenn nur ein bisschen von unserem Gesparten und Gehorteten in den Wirtschaftskreislauf flösse – wir müssten wohl keine Flaute beklagen… Wir denken zu viel an morgen. Und verlieren uns in tausend Sorgen. Wir denken zu viel an uns. Und verlieren uns im Mehrfieberwahn.

Jesus sagt einmal, wir sollen „Schätze im Himmel“ anlegen. Weil sie da rostfrei und krisenfest sind. Und wie tut man das? Indem man Zeit und Geld und Kraft in andere Menschen investiert.

In einer provozierenden Geschichte illustriert er, was er meint: Da stellt der Besitzer eines Weinbergs Tagelöhner für die Lese ein. Zu einem fairen Lohn. Die erste Gruppe am Morgen. Eine zweite Gruppe am Mittag. Und eine dritte kurz vor Feierabend. Die letzten bekommen ihren Lohn als erste ausbezahlt. Einen ganzen Tagessatz! Pure Verschwendung!

Aber so ist Gott, will Jesus sagen. Verschwendet seine Freundlichkeit an uns Menschen. Zahlt mehr, als er zahlen müsste. Viel mehr. Darum macht’s genauso, ihr Menschen, die ihr von diesem Gott beschenkt worden seid! Verschwendet eure Freundlichkeit! Verschwendet Zeit und Geld! Und sammelt so Schätze im Himmel!

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