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Atemholen Nr. 712 - 31. Januar 2021

„Heute ist der erste Tag vom Rest deines Lebens.“

„Today is the first Day of the Rest of your Life.“

Ein fieser Spruch, der Angst machen will? Das absolute Gegenteil ist der Fall. Dieser, der amerikanischen Nonne Coretta zugesprochene Satz, will Mut machen, uns aus den Ecken und Winkeln des Lebens herausholen, er will zu einem bewussten Leben provozieren.

„Ich hänge durch“. Das sagte mir gerade jemand. Ich bin „total down“ ein anderer. Wir kennen diese Sprüche aus unserer Umgebung und haben sie wohl schon selbst gesagt oder gefühlt.
Dann brauchen wir Menschen und Gedanken, die von außen kommen, um uns von uns selbst zu befreien. So lesen wir den Mutmachsatz der Nonne Coretta. Und diese Wirkung hat er seit vielen Jahren in der ganzen Welt entfaltet.
Die Bibel, das Dokument des Glaubens aller Christen, ist voller Worte und Geschichten, die uns zu neuen und mutigen Schritten nach vorne aufrufen. Darunter auch scheinbar harte Worte, die tief in die Seele gehen. Wer einmal bei der Beerdigung eines geliebten Menschen, oder eines Kollegen und Nachbarn mit der Trauergemeinde auf dem Friedhof am offenen Grab stand, kennt den Satz, den der Geistliche dann spricht: „Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden.“ (Psalm 90, 12)

Wieder die Frage, ob uns solche Worte nicht den Lebensmut nehmen und uns nicht zum Glauben anstiften, sondern eher Depressionen auslösen und zur Flucht vor Gott treiben? Diese Denkweise steckt bei Abermillionen Menschen tief on Herz und Hirn.
Und wieder muss das Gegenteil erklärt werden. Es ist ein Wort, dass uns in die volle Realität des Lebens ruft und uns die Augen öffnet für Schritte nach vorne ins Leben hinein. Unser Leben ist endlich, das wissen wir, dafür brauchen wir keinen religiösen Glauben, jede Zeitung bringt täglich Todesanzeigen. Doch diese Wahrheit anerkennen und daraus nüchterne Schlüsse ziehen, das wird in diesem Wort angesagt. Klug werden, realistisch werden, vernünftig werden, sein Leben planen und gestalten, dagegen wird niemand etwas haben. Doch wohin und wie diese Leben im Heute läuft, das ist die Frage.

Das Evangelium erzählt, dass Jesus durch die Stadt Jericho zog und sich die Menge um ihn versammelte. Der Chef der Zollbehörde der Stadt hieß Zachäus, er hatte von der Besatzungsmacht das Recht und den Auftrag bekommen, die Zöllner an den verschiedenen Zollstellen zu kontrollieren und sie abzukassieren. Ein Jude, der Zöllner der Besatzungsmacht war, konnte nur mit der Verachtung der Bürger rechnen. Zachäus ganz besonders, denn er war reich geworden durch seinen zweifelhaften Job und wohnte mit seiner Familie in einem schönen Haus. Er „wollte Jesus gerne sehen“, berichtet der Evangelist Lukas, aber er kam nicht durch die Menge.

Er war von kleiner Figur und wollte sich wohl auch nicht den Ellbogenchecks und vom Zorn erfüllten Augen der Menschen aussetzen. Er stieg rasch auf einen Maulbeerbaum, der breite Äste hatte und ihm den Überblick verschaffte. Nun sah er Jesus, den er so gerne sehen wollte. Wohl nicht nur optisch, sondern in seinem Herzen auch als den Mann der Predigt von der Liebe Gottes.

Plötzlich passierte es, Zachäus fiel gewiss fast vor Schreck vom Baum. Jesus sah Zachäus und rief ihn beim Namen: „Zachäus, komm schnell herunter vom Baum, denn ich will heute dein Gast sein.“ Urplötzlich stand dieser Oberzöllner im Mittelpunkt des Interesses, alle sahen ihn an, Jesus hatte ihn gerufen.

Warum wollte Jesus zu Zachäus? Weil er ein schönes Haus hatte mit genug Platz für ihn und seine Jünger? Das gewiss nicht, doch es war eine Demonstration der Freundlichkeit Gottes, der Sehnsucht Gottes nach allen Menschen, auch nach Zachäus.
So saß Jesus am Tisch des Oberzöllners von Jericho, für die Bürger und vor allem für die Schriftgelehrten eine absolut verrückte Situation. Sie diskutierten und knurrten in ihre Bärte und wurden gewiss auch laut. „Er ist bei einem Sünder zu Gast“, sagten sie. Bei einem Verachteten also, bei einem Outsider und Gottlosen. Das war die Überzeugung aller Frommen jener Zeit. Jesus aß und trank nicht nur mit Zachäus und seiner Familie, sondern führte ein intensives Gespräch mit diesem Mann, der wirklich kein sauberer Knabe war. Er erlebte die innere Befreiung durch Jesus und zog Konsequenzen für die Klärung seiner finanziellen Schwindeleien. Jesus wusste wohl, was draußen vor der Tür abging und sagte laut und deutlich, dass alle es hören konnten: „Heute ist diesem Haus Heil widerfahren, denn auch er ist Abrahams Sohn.“

Ein Freudenfest im Haus des großen Sünders. Seit 2000 Jahren wird diese Geschichte immer wieder erzählt und gepredigt. Viele haben durch sie den Mut zum Glauben an Jesus Christus und so an Gott gefunden. Sie wurden auf die verschiedenste Weise vom Ruf zum Glauben erreicht, manche regelrecht erwischt, ganz überraschend und höchst erfreulich. So geht der Ruf weiter durch alle Völker und die ganze Menschheit und an jeden, der das hier liest: …komm schnell heraus aus deiner Distanz zu Gott, du musst nicht fliehen, sollst dich nicht verstecken müssen, heute und jetzt beginnt dein Leben ganz neu.

„Today is the first Day of the Rest of your Life.“

Das große Heute Gottes für die ganze Welt und das ganz persönliche Heute für jeden Menschen. Auch für mich und dich.

Johannes Hansen

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