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Atemholen Nr. 731 - 14. Juni 2021

Der HG ist ein Brandstifter

„Lieber Gott, mach mich fromm, dass ich in den Himmel komm.“ Ein für mich problematisches Kindergebet. Die Kleinen sollen zuerst einmal ins ganz normale Leben auf dieser Welt finden. Ich halte es für eine seelische Überforderung, die kleinen Mädchen und Jungen schon früh mit einem Gebet über das Sterben zu belasten. Die Fragen kommen, wenn etwa die Großeltern sterben. Dann versuchen wir ihnen vom Himmel zu erzählen.

Doch wir sind ja keine Kinder, sondern in einem Alter, in dem die großen Fragen des Lebens zur Klärung anstehen. Wir werden alle eines Tages sterben. Zu hart gesagt? Nein, ganz normal und mit Vernunft gesagt. „Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden.“ So ehrlich betet ein Mensch im 90. Psalm. Es macht also klug, wenn wir uns ernsthafte Gedanken über unser Sterben machen. Wir werden mit der Sinn – und Gottesfrage konfrontiert. Uns wird klar, mindestens „fragwürdig“, dass wir „vor Gott“ erscheinen werden. Die Bibel verschweigt das Gericht Gottes nicht. Wer hier unter den für uns am Kreuz gerichteten Christus kommt, der erfährt schon jetzt den Freispruch im ewigen Gericht. Wer das weiß, wird ganz neu zu leben beginnen. „Neues Leben“ ist ein Basiswort des Glaubens.

Doch was und wo ist der Himmel, in den wir kommen?

Oder vielleicht auch nicht?

Der christliche Glaube ist eine Gewissheit besonderer Art. Das Neue Testament ist voll von „lebendiger Hoffnung“. Es gibt strahlende Worte, die davon sprechen. Keine Weltflucht, doch ein Cantus Firmus, eine Grundmelodie, die ständig mitschwingt. Dadurch wird das Sterben nicht verharmlost, doch es kann den Glaubenden nicht mehr vom ewigen Leben trennen. „Nichts kann uns scheiden von der Liebe Gottes.“ Auch der Tod nicht, sagt Paulus. Bei allem gilt, dass die Bibel von zukünftigen Dingen in einer großartigen Bildersprache spricht. „Hoffnungssprache ist Bildersprache“ hat ein kluger Mann gesagt. Wir können das Echo darauf in herrlichen Bachkantaten vernehmen. So wenig wir uns Gott vorstellen können, so wenig auch den Himmel und die Ewigkeit. „Und wir werden beim Herrn sein allezeit“, sagt Paulus lapidar.

Auf den Punkt gebracht. Ewiges Leben beginnt mitten im irdischen Leben, wenn ein Mensch den lebendigen Jesus Christus als seinen Herrn bekennt. „Ich lebe und ihr sollt auch leben.“ Das Johannesevangelium ist wie ein großes Fass Wein, aus dem man diese Botschaft täglich schöpfen kann.

Sterben beginnt schon hier. Er hat das Gericht Gottes für uns getragen, als er am Kreuz starb. Wer auf diesen Freispruch verzichten will, kommt im Gericht Gottes an, wenn er stirbt. Leben und Sterben hat es mit Gottes Ewigkeit zu tun. Ich möchte in den Himmel kommen. Das wird wunderbarer, freiheitlicher, festlicher und heiliger, als alles, was wir uns vorstellen können. Unser ewiges Leben beginnt heute, jetzt. Und so geht es durch die dunkle Wand des Sterbens in die neue Welt. Wer sich auf Jesus Christus verlässt, wird die Ewigkeit Gottes erfahren.

Johannes Hansen

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