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Das Gleichnis vom vierfachen Ackerfeld

Markus 4, 1-20

Der Bezug dieses Gleichnisses zur Botschaft vom Reich Gottes wird in Vers 11 deutlich: Euch ist das Geheimnis des Reiches Gottes gegeben; denen aber draußen widerfährt es alles in Gleichnissen.

Diese Aussage überrascht, ja befremdet. Wir verstehen Gleichnisse als bildhafte Veranschaulichungen, die Einsicht und Verstehen erleichtern sollen. Wie kann da Jesus sagen, er erzähle Gleichnisse, damit die Leute draußen das Geheimnis des Reiches Gottes nicht kapieren? In der Tat ein nur schwer nachvollziehbarer Gedanke.

Vielleicht lässt sich der augenscheinliche Widerspruch so lösen: Natürlich kann die von Jesus erzählte Geschichte vom Sämann jedes Kind sogleich verstehen, auch wenn es den Zuhörern sicherlich merkwürdig vorkam, dass drei Viertel der Saat am Ende verloren geht, weil sie keine Frucht trägt. So verschwenderisch geht normalerweise kein Bauer in Palästina mit seiner Saat um: Er würde da schon genauer Acht geben, auf welchen Boden er seinen Samen ausstreut. Und eben hier beginnt das von Jesus erzählte Gleichnis den Rahmen des seinen Zuhörern Bekannten und Vertrauten zu sprengen. Eigentlich geht kein Bauer so sorglos mit seiner Saat um, wie Jesus das Wort Gottes unter die Menschen austeilt: Alle sind gemeint und jedem gilt die Botschaft ganz persönlich. Doch es gibt viele Faktoren, die den Lauf des Wortes Gottes hindern: Die Vögel, die den Samen aufpicken, symbolisieren den Teufel, der das Evangelium gar nicht erst das Herz der Menschen erreichen lässt. Bei einem andern überwiegen Bequemlichkeit und Feigheit, wenn es darum geht, dem Wort Gottes zu folgen, und sich dazu zu bekennen. Und bei wieder einem anderen überwuchern die täglichen Sorgen das aufkeimende Vertrauen in Gottes Wort. Ist darum „der normale Erfolg des Wortes Gottes der Misserfolg“, wie der Theologe Julius Schniewind in der Auslegung zu dieser Stelle gemeint hat?

Unter quantitativen Gesichtspunkten könnte man es so sehen - wäre da nicht jener Teil des Ackers, der auf wunderbare Weise eine erstaunlich große Ernte hervorbringt. Was den meisten Zuhörern Jesu damals verborgen blieb: In der Annahme oder Ablehnung der von Jesus verkündeten Botschaft fallen die Würfel über die Zugehörigkeit zum kommenden Reich Gottes. Und daran hat sich bis heute nichts geändert.

Text aus: Klaus Jürgen Diehl, In 99 Tagen durch die Bibel, © Brunnen-Verlag
Mit freundlicher Genehmigung des Verfassers. Gemälde Kristina Dittert © 2011