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Die Bergpredigt Jesu

3. Abschnitt

Die drei Kapitel aus dem Matthäusevangelium - Matthäus 5-7, bekannt unter dem Namen Bergpredigt, sind zweifellos der erregendste und wirkkräftigste Text des ganzen Neuen Testaments. Es ist schon aufregend zu entdecken, wie sich die Kirchen Jahrhunderte hindurch mit den Herausforderungen der Bergpredigt schwer getan haben, während auf der anderen Seite ein Hindu wie Mahatma Gandhi von Passagen der Bergpredigt so fasziniert war, dass sie Grundlage seiner Politik des gewaltlosen Widerstands wurde, mit der er schließlich die Unabhängigkeit Indiens ertrotzte.

Haben christliche Politiker von Fürst Bismarck bis Helmut Schmidt immer wieder lapidar erklärt mit der Bergpredigt könne man keine praktische Politik machen, so wurden wir von nichtchristlichen Politikern wie dem Moslem Anwar el Sadat oder dem getauften Atheisten Michail Gorbatschow eines Besseren belehrt...

Wie ist dieser Widerspruch zu erklären? Ich habe den Eindruck, die Kirchen waren immer wieder bemüht, den in der Bergpredigt enthaltenen "Sprengsatz" der radikalen Botschaft Jesu zu entschärfen und sie der kirchlichen Normalität anzupassen.

Nun hat die Bergpredigt eine entscheidende Basis: Das ist der Bergprediger selbst. Sie kann als Ganzes nur dann richtig verstanden und beherzigt werden, wenn sie uns zum Vertrauen in den Bergprediger selbst hinführt und uns seinen Weg zu einem andern Berg, nämlich Golgatha, verstehen lehrt. Die Bergpredigt Jesu ist darum eingebettet in die ganze Geschichte Jesu, die eine einzigartige Geschichte des Erbarmens mit den Erbärmlichen und Unbarmherzigen ist. Da gibt es keinen Satz in der Bergpredigt, bei dem Jesus mit seinem Leben die entsprechende Deckung schuldig geblieben wäre. Wir würden die radikalen Antithesen Jesu, sein „Ich aber sage euch...“ kräftig missverstehen, wenn wir darin nur die von Jesus verschärften Einlassbedingungen ins Reich Gottes heraushören würden.

Nein, jedes „Du sollst...“ der Bergpredigt ist im Evangelium verankert, d.h. in der gnädigen Zuwendung Jesu zu den Armen und Beladenen. Darum beginnt die Bergpredigt ja auch mit der Seligpreisung der Armen, Traurigen, Sanftmütigen und Dürstenden. Ihnen spricht Jesus die ganze Fülle des göttlichen Heils zu. Wenn er seine Zuhörer anschließend mit seinen radikalen Herausforderungen konfrontiert, muss sie dies nicht schrecken, wenn sie damit rechnen, dass Jesus ihnen zugleich die Kraft geben kann, seine Worte zu beherzigen. Auch wenn dies wohl immer nur bruchstückhaft geschieht.

Texte aus: Klaus Jürgen Diehl, In 99 Tagen durch die Bibel, © Brunnen-Verlag Fotos: © beermedia-Fotolia.com | © noel.moore-Fotolia.com | © adimas-Fotolia.com, © PANORAMO-Fotolia.com, © G.Light-Fotolia .com, © emmi-Fotolia.com, © Dieter Kohl, © JMB-Fotolia.com