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Es ist vollbracht

Johannes 19,17-37

Nachdem Pilatus dem Drängen des Hohen Rats und der Stimmungsmache des aufgehetzten Mobs gegen Jesus nachgegeben und das Todesurteil bestätigt hat, geht alles sehr schnell. Jesus wird auf einen Platz außerhalb der Jerusalemer Stadtmauern -genannt Golgatha (Schädelstätte) - geführt. Archäologen haben herausgefunden, dass dieser Ort von den Bürgern Jerusalems zugleich als Müllhalde genutzt wurde: Wie lästiger Unrat wird Jesus auf der Müllkippe vor den Toren der Stadt wie ein Verbrecher "entsorgt" und zwischen zwei Bösewichten gekreuzigt. Seitdem das Kreuz zum ehrwürdigen christlichen Symbol geworden ist und es sogar als chic gilt, Kreuze als Schmuckstück zu tragen, wird allzu leicht die mit dem Kreuz verbundene grausame Wirklichkeit übersehen bzw. verdrängt. Denn das Kreuz steht in der Antike für die grausamste aller Hinrichtungsarten.

Kein römischer Bürger durfte selbst bei schlimmsten Verbrechen auf derartig grausame Weise zu Tode gemartert werden. Doch bei den Bürgern unterdrückter Völker und bei Sklaven nahm man es nicht so genau, auch wenn sich der berühmte Philosoph und Staatsmann Cicero vehement gegen die Hinrichtungsart der Kreuzigung aussprach. Seiner Auffassung nach war diese Art des qualvollen Sterbens für den römischen Staat einfach unwürdig. Es half nichts. Jesus wird nackt mit ausgestreckten Armen ans Kreuz genagelt. Während die zur Bewachung abkommandierten römischen Soldaten sich die Zeit mit Würfelspiel und Verlosung der Kleider des Gekreuzigten vertreiben, findet Jesus trotz wahnsinniger Schmerzen und Qualen noch die Kraft, sich um seine Mutter und den Jünger, den er (besonders) lieb hatte (Vers 26) - gemeint ist wohl Johannes - zu kümmern. Nach sechsstündigem Todeskampf (vgl. Markus 15,25.34.37) stirbt Jesus mit den Worten: „Es ist vollbracht!“ (Vers 30). Um ganz sicher zu gehen, dass ihr Delinquent nun auch wirklich tot ist, stoßen ihm die Soldaten mit dem Speer durch die Brust. Nun können sie endlich Feierabend machen.

Es ist wohl das unbegreiflichste Paradoxon der Weltgeschichte, dass in dem qualvollen Verbrechertod Jesu das Heil einer ganzen Welt beschlossen sein soll. Aber genau das ist seit 2000 Jahren die Botschaft der christlichen Kirche: Jesus starb, damit wir Menschen im Frieden mit Gott leben können. So wie er sich am Kreuz noch um seine nächsten Angehörigen und Freunde gekümmert hat, so sind alle Menschen in seine hingabebereite Liebe und Fürsorge mit eingeschlossen.

Text aus: Klaus Jürgen Diehl, In 99 Tagen durch die Bibel, © Brunnen-Verlag
Mit freundlicher Genehmigung des Verfassers. Gemälde Kristina Dittert © 2011