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Medizin hilft nur, wenn ich sie einnehme

Christen verstehen den Glauben als eine Beziehung, nicht nur als eine Aufreihung von Wahrheiten und Lehrsätzen, die man im Gehirn speichert. Gegen Lehrsätze und Wahrheiten des Glaubens ist nichts zu sagen, wir sollen ja auch wissen, was wir glauben und nicht nur irgendetwas fühlen. Aber ohne die existentielle Erfahrung der Wahrheit des Evangeliums, die tief ins Herz und hoffentlich auch in den Kopf geht, läuft nichts mit dem Glauben. Dann ist er vielleicht so etwas wie ein Artikel im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) oder wie der Beipackzettel in einer Medizinverpackung. Bleiben wir einen Augenblick bei der Packung mit einem Medikament. Mir wird (hoffentlich) geholfen, wenn ich das Medikament einnehme, ich werde aber nicht gesund, wenn ich den Beipackzettel verspeise. Auch nicht, wenn ich ihn gründlich kaue und kräftig mit Rotwein nachspüle. Die Medizin will „eingenommen“ werden.

Der Glaube gelingt nur, wenn ich Christus vertraue und mich ihm anvertraue. Das ist die personale Beziehung, die Glaube heißt. Die Wahrheit des Evangeliums hat einen Namen, sie ist eine Person, sie heißt Jesus Christus. Dieser Name ist die konzentrierteste Zusammenfassung der Botschaft der Christenheit. Der kürzeste, doch großartigste Predigttext für Pastoren und Pastorinnen auf den Kanzeln aller Kirchen dieser Welt heißt: „Jesus Christus“. Ich habe diese Predigt schon einmal in einer Kirche gehalten. „Liebe Gemeinde, mein Predigttext an diesem Morgen ist sehr kurz, doch der schönste, den es gibt, er heißt „Jesus Christus“. Man war verdutzt, doch hörten die Menschen aufmerksam zu. In dem Menschen Jesus von Nazareth ist Gott zu uns gekommen. Das gilt für seine Geburt, seine Predigten, für seine Taten und für sein Sterben am Kreuz. Dort hat er sich total mit uns verbunden, näher ging es nicht mehr. Er hat unsere Schuld übernommen und weggetragen, sie ist beseitigt, sie darf den, der Jesus vertraut, nicht mehr belasten. Das Grab hat ihn nicht einsperren können. In seiner Auferstehung hat Gott auch den Deckel vom Grab unseres Lebens abgehoben. „Wer an mich glaubt“, so hat Christus nach dem Johannesevangelium gesagt, „der wird leben, auch wenn er stirbt.“ Der Tod ist der Durchgang in eine unfassbar neue Wirklichkeit. Ewiges Leben fängt also hier schon an, nicht erst nach unserem Sterben. Der Himmel beginnt sozusagen ganz unten.

Wer im Glauben mit Christus verbunden ist, der ist schon drin im ewigen Leben. Das ist ein tiefes Geheimnis und zugleich eine ganz konkrete Lebensform. Ich darf hoffnungsorientiert leben. In allen Bereichen meines Lebens. Ich muss zum Beispiel kein Spießer werden. Schon das ist sehr viel. Mir wird ein Weitblick geschenkt, der das ganze Leben umfasst und mich in Verantwortung nimmt. Mir darf nicht mehr egal sein, was in der Welt der Völker und in meiner Umgebung geschieht. Die Wahrheit des Glaubens ist konkret. Sie wird konkret in der alltäglichen Verbundenheit mit Jesus, sie wird konkret in der Liebe und im Weitersagen des christlichen Evangeliums. Ich bin ein Weltbürger, weil mein Gott die ganze weite Menschenwelt plus Pflanzen, Tiere, Berge, Meere und das ganze Universum liebt.

Gott ist überall und er ist uns ganz nahe. Die Entfernung zu ihm ist ein Gebet weit, zum Beispiel dieses: „Ich komme zurück, mein Gott, nimm mich bitte an wie ich bin. Ich mag nicht mehr ohne dich Mensch sein.“ Dann kann ein Mensch wieder so richtig Mensch werden. Bald ist Weihnachten. Gott wurde Mensch, das ist die Weihnachtsgeschichte. Machen wir es ihm doch nach. Mensch werde Mensch und danke deinem Gott.

Johannes Hansen