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Nur wer einsteigt fliegt mit

Ich bin schon ziemlich viel in der Welt herumgeflogen. Doch andere noch viel mehr. Geschäftsleute, Politiker, Sportler, Missionare, Künstler, Globetrotter, Wissenschaftler, Menschen von überall in der Welt. Vom früheren deutschen Außenminister Genscher wurde berichtet, er sei sich auf dem Flug nach New York über dem Atlantik einmal selbst begegnet. Als er zum Fenster rausschaute, sah er sich drüben am Fenster eines Flugzeuges sitzen, das gerade nach Europa zurück flog. Natürlich Quatsch, aber mit einem Kern Wahrheit. Viele fliegen viel mit den Fliegern in der Welt umher.

Wie auch immer, ich werde in meinem Leben nie begreifen, wieso solch eine große und voll beladene Maschine starten und fliegen und landen kann. Da sitzen doch glatt 300 Passagiere drin, der Frachtraum ist voller Gepäck, das Kerosin im Tank wiegt viele Tonnen und dann startet der Flieger mit lautem Getöse und fliegt und fliegt. Und ich steige immer wieder in eine Maschine ein und weiß immer noch nicht, warum das riesige und gewiss sehr schwere Teil fliegen kann. Aber ich fliege mit, was soll ich auch anderes machen, wenn ich nach Singapur, oder Johannesburg, oder nach New York will, vielleicht auch nur rasch nach Berlin.

Zugegeben, ich war in Physik nicht besonders gut. Ich war „schwer von Begriff“, so nannte man es früher. Doch meine Freunde, die etwas davon verstehen, haben mir ganz genau erzählt, wieso ein Flieger fliegt. Von dem Düsenantrieb und dem Düsenstrahl haben sie erzählt und von einer ungeheuren Schubkraft. Ich staunte und schwieg schließlich, begriffen habe ich es kaum. Es ist mir alles nicht ganz geheuer, doch ich steige ein und fliege. Ich vertraue den Erfindern und Technikern und den Piloten, der Fluggesellschaft und denen, die immer wieder in einen Flieger eingestiegen sind und ankamen.

Nun ist Gott kein Jumbojet und der Heilige Geist kein Düsenantrieb und das Evangelium keine Luft zum Fliegen und der Einstieg in die Maschine kein Glaubensschritt und doch liegen die Vergleiche mit dem Glauben greifbar nahe. Ich werde ein Leben lang über das Geheimnis Gott nachdenken, das sagt auch die Bibel, doch ich vertraue ihm. Ich kenne Zweifel, doch handelt es sich nicht um zerstörende Einbrüche, sondern um manche offenen Fragen, die auch weh tun können. Aber Gott hat sich mir und meinen Freunden und der ganzen Welt durch Jesus grundlegend bekannt gemacht. Das ist die Basis für alles andere. Wenn ich wissen will wie Gott ist, dann lese ich die Jesusgeschichten des Evangeliums und darf wissen: So ist Gott – wie Jesus war und immer noch ist. Eine „Gottesvorstellung“ habe ich damit nicht bekommen, doch einen Blick voller Liebe. Wenn ich zur Bank gehe und Geld aus dem Automaten ziehe, muss ich den Code eingeben, dann kann ich Geld abheben. Man verzeihe mir diesen verrückten Vergleich. Der Code zu Gott heißt Jesus, J-e-s-u-s. „Bittet den Vater in meinem Namen“, so hat Jesus immer wieder gesagt. So bekommen wir Zugang zu Gott, so viel Zugang, wie wir ihn in unserem Leben und Sterben auf dieser Erde brauchen. Der Heilige Geist, wie die Christen ihn ehrfürchtig nennen und bekennen, ist sozusagen die Kraftleitung, über die Gott selbst zu uns kommt und uns mit der Energie des Glaubens beschenkt. So kommt das „Wort Gottes“ in uns hinein. „Das Wort bringt den Geist an die Herzen heran, der Geist bringt das Wort in die Herzen hinein“, hat ein kluger Christ gesagt.

Wer in den Glauben einsteigt, der kann glauben. Ich vertraue mich Gottes Zusagen an, ich sehe, dass andere ihm auch vertrauen, das macht mir Mut. Der Theologe Dietrich Bonhoeffer, er starb mit 39 Jahren als Christ und Widerstandskämpfer, schrieb in seinem Buch „Nachfolge“ vom „ersten Schritt“ des Glaubens. Dieser erste Schritt sei keine religiöse Leistung, die wir dazu tun, er sei jedoch notwendig, damit der Glaube wirklich beginnen könne. Gott ist uns hautnah, blutnah entgegen gekommen, jetzt soll alles neu beginnen. „Es muss ein erster Schritt des Glaubens gegangen werden, damit der Glaube nicht frommer Selbstbetrug, billige Gnade werde“, schrieb Bonhoeffer. Es ist ein „Glaubensschritt“. Es muss keine besondere Stunde auf der Uhr sein, es kann eine Lebensstation sein, ein Stück des Lebensweges. Es geht um einen Beginn des Weges. Das ist gemeint. Wie und wann und wo er geschieht ist völlig frei und so unterschiedlich wie die Blätter an einem Baum. Doch weil Jesus mich rief, bin ich ihm gefolgt, anders wäre ich nie ein Christenmensch geworden. Ich kann und will ohne ihn nicht mehr sein.

Johannes Hansen