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Wie der Glaube wächst

Rund vier Jahre war ich alt, da hat sich meine Mutter abends an mein Bett gesetzt. Sie hat meine kleinen Hände in ihre Hände genommen, sie umschlossen und wir haben gebetet. So richtig habe ich es nicht verstanden, was da vor sich gegangen ist und auch nicht so genau auf ihre Worte geachtet, so fasziniert war ich von unseren Händen. Ganz geborgen hab’ ich mich im halbdunklen Zimmer, in meinem warmen Bett gefühlt, die Hände in denen meiner Mutter. Sicher hat sie mir auch– so gut sie es konnte – erklärt, was es mit dem lieben Gott auf sich hat. Doch mehr als alles, was sie mir erklärt hat, ist mir das geblieben, was ich gefühlt habe: Gott, bei dem kann ich mich so geborgen fühlen, wie bei meiner Mutter. Und irgendwann habe ich verstanden, was beten, was reden mit Gott heißt. Ich hab mir vorgestellt, er sitzt im Himmel, und kennt mich ganz genau, hört mir zu, was ich ihm heute zu sagen habe, ja eigentlich wartet er nur darauf, dass ich mit ihm rede.

Inzwischen weiss ich, dass ich nicht allein gewesen bin mit meinen inneren Bildern, wie ich mir Gott vorgestellt habe. Für Kinder in dem Alter ist es ganz typisch: Gott ist ein alter Mann, fast schon ein Großvater mit weißem Bart auf den Wolken – so stellen sie es sich vor. Das Bild erzählt von einer ganz tiefen Sehnsucht, die alle Kinder haben und die uns wohl ein Leben lang bleibt: Es gibt einen, der mich kennt und dem ich vertrauen kann. Er ist da, um zu trösten, er verteidigt mich und ist bedingungslos an meiner Seite und er kann einfach alles. Mein Vertrauen wird er nie missbrauchen, mich nie missbrauchen. Alles wird gut, auch der größte Kummer, wenn man sich zu ihm flüchtet.

Und manchmal in ganz seligen Zeiten, da ist Gott für Augenblicke immer noch so: Der, der zu mir hält mit seiner Kraft, egal, was mir passieren mag und der meine Partei ergreift, der mich tröstet und mich in meinem Leben geborgen sein läßt. Manche Segenssätze aus der Bibel erinnern daran, wie dicht Gott zu uns steht: Der Herr segne dich und behüte dich, der Herr lasse leuchten sein Angesicht über dir und sei dir gnädig, der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und schenke dir Frieden.“ Wer so gesegnet wird, der spürt ihn wieder, den Gott aus Kindertagen.

Die meisten verlieren im Lauf ihres Lebens diese allererste Vorstellung, dieses Bild von Gott, dass er wie ein Großvater von der Wolke auf uns herabsieht: Zuviele Fragen stürmen auf einen ein, zuviel Neues passiert. Wie kann Gott gütig sein, wenn er soviel Schreckliches zulässt - das ist nur eine von vielen Fragen. Und da wo vorher in meinem Leben Gott war, da fühlt es sich nur noch leer an und traurig: Ist Gott denn nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe? Enttäuscht ist mancher und nicht selten wütend auf die Kirche, die ihm angeblich ein falsches Bild von Gott beigebracht hat. Oder er ist gleich wütend auf Gott, der ihn so getäuscht und enttäuscht hat. Nicht wenige ziehen einen Schlußstrich und kommen zum Ergebnis, dass es Gott gar nicht gibt, dass der Himmel leer ist. Mit Gott geht einem auch das Gefühl verloren, dass man geborgen ist in dieser Welt. Und nur wenige schaffen es, dann wirklich an Menschlichkeit und Humanität festzuhalten, bei vielen gilt nur noch die Devise: Jeder ist sich selbst der Nächste.

Um alle, die sich so enttäuscht und getäuscht fühlen, die sich verloren fühlen, geht es hier. Und darum, ob es nicht einen Weg gibt, sich Gott wieder zu nähern, Gott zu entdecken, wie er heute, wie er für mich ist, wie ich einen Zugang finden kann zu ihm.

Um es gleich zu sagen: Ich meine, dass sich unsere Beziehung zu Gott in unserem Leben wandeln und verändern muss, damit sie lebendig bleibt. Ja, ich meine, dass manchmal alte Bilder von Gott absterben müssen, damit er uns heute nahe ist, wir uns in unserem Leben und bei ihm geborgen fühlen.

Doch im Übergang, wenn das alte Bild nicht mehr stimmt und ich noch nicht weiss, wer Gott denn jetzt für mich ist, was für eine Rolle er in meinem Leben spielt, in diesen Zeiten dazwischen, da fühlt es sich so an, als gäbe es keinen Gott, als wäre er gar nicht mehr da, als wäre er tot oder zumindest als würde er sich nicht mehr für mich interessieren, gleichgültig hat er sich abgewandt, so fühlt es sich an.

Die Menschen der Bibel kannten Wege für diese Augenblicke im Leben, für dieses Suchen danach, wo denn Gott in meinem Leben geblieben ist, wie er für mich heute ist, wo er mir nahe ist. Und einige möchte ich Ihnen hier vorstellen:

Das Staunen - der schönste Weg zu Gott

Wenn Gott sich einem in den Lebensweg stellt - das Leiden

Wachsen - die Geduld Gottes stellt einen manchmal hart auf die Probe

Petra C. Harring