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Jesus - ein Religonsstifter?

Jesus wird in Büchern über die Religionen oftmals als Religionsstifter bezeichnet. Aber passt er in diese Kategorie? Ich nenne ein Urwort, das Jesus gebrauchte. Es zeigt sehr deutlich, dass Jesus nicht den Machtanspruch einer Religion vertrat. Das Gegenteil war der Fall. Jesus sagte: „Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken“ (Matthäus 11, 28).

Natürlich können wir Menschen alles, was wir mit uns herumschleppen, bei Gott im Gebet abladen. Von der Grippe bis zum vereiterten Backenzahn, von der Sorge um den Arbeitsplatz bis zur ach so geringen Rente. Auch die ganz schweren Erfahrungen wie Krankheit und Sterben gehören dazu. Jeder packe dazu, was ihn gerade belastet.

Doch das Wort, das Jesus gesprochen hat, hat eine ganz besondere Zielrichtung und wird dadurch erst richtig spannend. Jesus meinte „die Last der Religion“, der Menschen seiner Zeit. Sie standen ständig unter dem Druck religiöser Forderungen, die von frommen Lehrern immer höher aufgebaut wurden. Man musste noch etwas tun und noch etwas lassen. Das Bild einer Leistungs- und Verzichtreligion. Doch das einfache Volk konnte sich diese Art Religion nicht leisten. Sie schufteten sich durch den Tag, als Fischer, Tagelöhner, Straßenhändler und Mütter mit vielen Kindern. Für religiösen Luxus und hohe seelische Kosten war da kein Platz mehr. Zur Grundordnung der Religion, dem Gesetz Israels, kamen noch Hunderte von Ausführungsbestimmungen. Da brauchte man schon viel Wissen und Zeit, um damit klar zu kommen.

In diese „Last der Religion“ kam nun der Freiheitsruf des Jesus von Nazareth. Kommt her zu mir, ich lege euch keine Lasten auf, ich nehme euch die religiösen Lasten ab. Jesus schenkt ihnen Entlastung. „Ihr werdet Ruhe finden für eure Seelen.“ So geht der Satz weiter. Ihr müsst bei Gott keine Bedingungen erfüllen und ihm keine Leistungen nachweisen.

Jesus hat den Menschen von damals und allen Menschen in aller Welt seinen „Vater im Himmel“ verkündet. Er ist der radikal liebende Gott. Auch in seinen Geboten geht es um Angebote der Freiheit, nie um religiöse Erpressungen. Jetzt kommt doch, ruft Jesus, kommt her zu mir, ich will euch bis tief in die Seele hinein erfrischen. Ihr sollt entlastete Menschen sein. Euch von eurer Schuld zu befreien, das ist meine Arbeit für euch. Überlasst mir die Pleiten eures Lebens, ich nehme sie mit an mein Kreuz.

Merken wir, wie hier die Tür zum Glauben an Gott ganz weit aufgeht? Die „Last der Religion“ wird beendet und damit auch die vielen Missverständnisse des Glaubens der Christen. Wie ein großes Scheunentor, wenn die Ernte eingefahren wird, steht die Tür zu Gott offen.

Gewiss hat sich im Laufe der zwei Jahrtausende eine Art Religion des Christentums gebildet. Die Kirchen sind die soziologische bzw. organisatorische Gestalt dieser Religion, ob sie es wollen oder nicht. Jesus hat jedoch den neuen Grundton in die Welt gebracht. Wie in der Musik der „Cantus Firmus“, der tragende Ton einer Melodie oder eines musikalischen Werkes, so klingen die Worte Jesu: „Kommt her zu mir alle…“.

Und nun kommt.

Johannes Hansen