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Jesus wird im Stall von Bethlehem geboren

Lukas 2,1-21

Die Weihnachtsgeschichte ist der uns wohl allen am meisten vertraute Text der Bibel. Er stellt die Geburt Jesu in den Zusammenhang der Weltgeschichte. In Rom herrscht Cäsar Augustus. In der römischen Provinz Syrien, zu der Palästina gehört, absolviert Quirinius als Statthalter seinen Dienst. Und dass Jesus in einem Stall zu Bethlehem zur Welt kommt, hängt mit einer Steueraktion der römischen Besatzungsmacht zusammen. Sie will, dass alle Bürger ihrer Provinz sich in ihrem jeweiligen Heimatort in die Steuerliste eintragen lassen. So macht sich Josef mit seiner hochschwangeren Verlobten von ihrem Wohnort Nazareth auf den Weg in den 170 Kilometer entfernten Heimatort Bethlehem.

Die Weihnachtsgeschichte ist alles andere als eine idyllische Geschichte. Schon mit dem ersten Satz werden Alltagssorgen beschworen, wenn von einer angeordneten Steuer-Schätzung die Rede ist. Alles andere als eine vorgezogene Hochzeitsreise ist dann der beschwerliche Marsch nach Bethlehem. Kein einziger Ort, an dem das Paar offene Türen findet und einkehren kann. Überall heißt es immer nur: "Das Boot ist voll! Viel zu viele Fremde in Bethlehem!"

Und dabei war es doch Josefs Geburtsstadt. Am Ende sind sie froh, noch in einem Viehstall Unterschlupf zu finden. Und dort kommt Jesus zur Welt - abseits der großen Schauplätze der Weltgeschichte.

Nein, die Weihnachtsgeschichte eignet sich nicht zur rührseligen Schnulze. Dafür sorgen auch die Hirten auf den Feldern von Bethlehem: Raue Burschen, die in einem harten Rund-um-die-Uhr-Job ihre Herden nicht selten gegen wilde Tiere verteidigen und dabei ihr Leben aufs Spiel setzen. Auch hier findet sich keine romantische Schäfer-Idylle. Doch diese Männer sind die ersten, die mitten in ihrem ansonsten so freudlosen, harten Alltag die Botschaft der Engel hören: Fürchtet euch nicht... Euch ist heute der Heiland geboren. Und dann haben sie es plötzlich eilig, um im nächtlichen Stall den Anlass der Freudenbotschaft persönlich in Augenschein zu nehmen. Statt stiller Beschaulichkeit finden wir eher so etwas wie heilige Hetze, um dabei zu sein und das Kind in der Krippe ja nicht zu verpassen. Klar, dass diese Männer anschließend den Mund nicht halten können und ihre Erfahrung unbedingt an andere weitergeben müssen. Aber nicht genug damit: Vielleicht zum ersten Mal in ihrem Leben loben und preisen diese rauen Burschen Gott für das, was er getan hat.

 

Text aus: Klaus Jürgen Diehl, In 99 Tagen durch die Bibel, © Brunnen-Verlag
Mit freundlicher Genehmigung des Verfassers. Gemälde Kristina Dittert © 2011