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Jesus – eine Karriere nach unten

Markus 10,35-45

Das ist wirklich ein auffälliges Kontrastprogramm: Während Jesus seinen Jüngern gegenüber immer wieder von der Notwendigkeit seines Leidens und Sterbens spricht, haben diese unterwegs nur die „Flausen“ von Ansehen, Macht und Karriere im Kopf. Mehr als die Nachfolge Jesu beschäftigt sie die eigene Rangfolge. Wer spielt die wichtigste Rolle? Besonders die beiden Jünger Jakobus und Johannes wollen für die Zukunft vorsorgen und sich Macht und Einfluss in Gottes vollendetem Reich sichern. Dabei gehen sie ganz geschickt vor. Wie Kinder, die auf raffinierte Weise vorab das Ja-Wort ihrer Eltern erbetteln, wollen sie Jesus die Erfüllung ihres Wunsches abtrotzen, bevor sie ihn überhaupt ausgesprochen haben.

Jesus stellt ihnen zunächst eine Testfrage: Könnt ihr den Kelch trinken, den ich trinke? (Vers 38). Das heißt: „Seid ihr überhaupt in der Lage, wie ich um des Reiches Gottes willen zu leiden?“ Die von Jakobus und Johannes in überraschender Selbstsicherheit gegebene Antwort stellt Jesus nicht infrage. Aber er macht klar: Es steht mir nicht zu, die Ehrenplätze im Reich Gottes zu verteilen. Verständlich, dass die übrigen Jünger über die Vorgehensweise der beiden verärgert sind, auch wenn sie selbst kurz vorher noch mit darüber gestritten haben, wer von ihnen wohl der Größte wäre (vgl. Markus 9,33f).

Für Jesus ist dies der Anlass zu einer erneuten Lektion an seine Jünger. Er macht ihnen klar, dass sich das Zusammenleben derer, die ihm nachfolgen, grundlegend von allen sonstigen menschlichen Gesellschaftsformen unterscheiden soll. Ist dies durch hierarchische Strukturen und einklares Machtgefüge bzw. -gefälle charakterisiert, so sollen unter den Nachfolgern Jesu Dienstbereitschaft statt Machtstreben das entscheidende Kriterium sein. Es wird damit eine andere Blickrichtung vorgegeben: Weg vom Blick nach oben, d.h. den höheren Sprossen auf der Karriereleiter, hin zu denen ganz unten, den Gestrauchelten und Bedrängten, die menschliche Zuwendung und Hilfe brauchen.

Jesus selbst lebt es vor. Er verzichtet freiwillig auf alle Attribute seiner Göttlichkeit und wird Diener aller Menschen bis hin zum Einsatz seines Lebens am Kreuz. Seine Karriere geht steil nach unten: Vom Gottessohn zum Geschmähten zwischen zwei Verbrechern am Kreuz. Doch eben dadurch wird er zum Erlöser aller Menschen.

Text aus: Klaus Jürgen Diehl, In 99 Tagen durch die Bibel, © Brunnen-Verlag
Mit freundlicher Genehmigung des Verfassers. Gemälde Kristina Dittert © 2011