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Meinungsbefragung über Jesus

Markus 8,27-33

Schon einige Zeit ist Jesus in Galiläa unterwegs, predigt, führt Streitgespräche mit den Pharisäern, heilt Kranke und beruft Jünger. Längst ist sein Name weit über seine engere Heimat bekannt und finden seine Worte und Taten großen Widerhall im Volk. So überrascht es darum nicht, dass Jesus eines Tages bei einer Reise durch den Norden Galiläas - die Dörfer bei Cäsarea Philippi (Vers 27) - seine Jünger nach der Meinung der Leute über ihn befragt. Sie haben offensichtlich ihr Ohr am Mund des Volkes und geben gleich Rapport. An ihren Antworten fällt auf, dass Jesus sich im Volk einer großen Wertschätzung erfreuen kann. Von Ablehnung oder Geringschätzung keine Spur. Oder ob seine Jünger solche Bemerkungen aus Höflichkeit Jesus gegenüber verschweigen? Wir wissen es nicht. Dass manche in Jesus einen neuen Johannes den Täufer sehen, der von König Herodes kurz zuvor aus einer Weinlaune heraus hingerichtet wurde, mag überraschen. Vermutlich hoffen manche Zeitgenossen, dass Jesus den Auftrag des Johannes fortsetzt und sich mit den Mächtigen furchtlos anlegt. Andere sehen in Jesus den wiederkehrenden Elia, der als Vorbote des letzten großen Gerichtstages am Ende noch einmal das Volk zu Gott und die Generationen zueinander bekehrt. Wieder andere wollen in ihrer Meinung über Jesus auf Nummer sicher gehen und tippen darauf, Jesus sei ein Prophet.

Überaus positive Meinungsäußerungen - doch treffen sie das Selbstverständnis Jesu? Als sich Jesus persönlich an seine Jünger wendet, bekommt er von Petrus die Antwort: Du bist der Christus! (= Gesalbter; hebr. Messias, Vers 29). Genau! Die Antwort ist richtig. Doch welche Vorstellung verbindet Petrus mit dem Bekenntnis zu Jesus als Messias? Die Fortsetzung der Geschichte zeigt: Jedenfalls keine, die mit Leiden, Verwerfung und Tod in Zusammenhang steht. Einen leidenden Messias kann Petrus sich nicht vorstellen. Es muss ein starker, mächtiger König wie einst David sein, der Israel seine nationale Souveränität zurückgeben und das Reich neu begründen wird. Doch Jesus reagiert mit äußerster Härte auf den Einspruch seines Jüngers. Er kann in dessen politischen Messiasträumen nur die Stimme des Versuchers hören. Er weiß, dass ihm als Messias der Weg des Leidens (Jesaja 53) vorbestimmt ist.

Text aus: Klaus Jürgen Diehl, In 99 Tagen durch die Bibel, © Brunnen-Verlag
Mit freundlicher Genehmigung des Verfassers. Gemälde Kristina Dittert © 2011