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Das steht im Neuen Testament

...Und dann kommt der Messias. Und mit ihm die Zeit des Neuen Testaments. Längst nicht von allen erkannt, erst recht nicht von allen geliebt.

Gott gibt sich den Namen Jesus und kommt, geboren von einem jungen Mädchen, als Menschenkind zur Welt.

Nach 30 Jahren normalen Lebens beginnt Jesus zu wirken, beruft und prägt Jünger - speziell seine zwölf - drei Jahre lang.

Ruckzuck ist er berüchtigt für seine Liebe zu Sündern, Abgefallenen und Prostituierten.

Er liebt Freude, Feste und Feiern, so dass ihn seine Kritiker als „Fresser und Weinsäufer“ beschimpfen.

Er tut Zeichen und Wunder, heilt viele, weckt vereinzelt Tote auf, kriegt Tausende satt.

In Bildern und Gleichnissen veranschaulicht er Gottes Art, seine Kraft, Liebe und Zuwendung.

Für die Frommen und religiösen Tonangeber ist er Stein des Anstoßes. Im günstigsten Moment veranlassen sie seine Festnahme.

Der temperamentvolle Petrus verleugnet vor Angst seine Zugehörigkeit zu Jesus.

Der religiöse Gerichtshof beurteilt Jesus als Gotteslästerer. Unter dem Vorwand der Unruhestiftung wird er der staatlichen Gewalt überreicht.

Seine Jünger flüchten. Ein, zwei verfolgen von fern das Geschehen.

Der Vertreter der politischen Macht, Pilatus, ahnt das böse Spiel, aber spielt mit und gibt sein notwendiges „Ja“ zur Hinrichtung.

So sind sie letztlich alle beteiligt am Weg Jesu ans Kreuz: Regierungsmacht, böse Fromme und verblendetes Volk.

Hingerichtet am Kreuz stirbt der gekreuzigte Gott für die Welt. So wird die Hölle zerbrochen, die Sünde beseitigt, der Tod besiegt.

Was wie Niederlage aussah, entpuppt sich als Sieg. Jesus wird zum auferstandenen Herrn.

Dass er der Herr in und aus der Ewigkeit ist, zeigt er mit der Rückkehr in sein unsichtbares Reich durch seine Himmelfahrt.

Gleichzeitig jedoch schickt er seine Jünger mit dem Evangelium los.

Wenig später werden seine Leute von seinem Geist so gepackt, dass sie alle Angst und alle Sprachbarrieren verlieren.

Jetzt geht’s los. Durch den Einsatz der Jünger im Namen Jesu entsteht die Gemeinde. Bis zum großen sichtbaren Tag des Herrn am Ende der Zeiten wirkt die Gemeinde und breitet sich aus.

Dann aber ist ER für immer der Herr - unübersehbar, unübergehbar, unüberhörbar. Für alle Welt.

Endloser Grund zur Freude für alle, die ihn lieben.

Alles wird gut.

Text: Monika Deitenbeck-Goseberg | Foto: © gott.net e.V.

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