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Seht, welch ein Mensch

Johannes 19,1-5

Es kam, wie Jesus es beim letzten Passamahl mit seinen Jüngern vorausgesagt hat: Einer aus dem Kreis seiner engsten Vertrauten würde ihn verraten und ans Messer liefern. Es ist Judas. Über die Motive seines Verrats ist immer wieder spekuliert worden. Man hat ihm Geldgier und Geltungsdrang unterstellt. Vielleicht ist es aber auch der verzweifelte Versuch gewesen, Jesus durch diesen Verrat zu nötigen, endlich vor den irdischen Herrschern seine himmlische Macht und Herrlichkeit unter Beweis zu stellen. Aber hatte Jesus nicht immer wieder klar und eindringlich davon geredet, dass er den Weg des Leidens gehen müsse und darum jede an ihn gerichtete politische Messiaserwartung strikt zurückgewiesen? Als ob es um die Verhaftung eines Schwerverbrechers geht, wird Jesus in der Nacht von einer römischen Kohorte gefangen genommen und zum Verhör vor den Hohen Rat gebracht. Die Sache eilt. Denn soll das Urteil noch vor Beginn der Passa-Festwoche gesprochen und vollstreckt werden, muss kurzer Prozess gemacht werden. Doch dummerweise darf der Hohe Rat nicht in eigener Vollmacht Todesurteile fällen und vollstrecken. Er muss dazu das Plazet des Repräsentanten der römischen Besatzungsmacht einholen. So wird Jesus am frühen Morgen vor den Statthalter Pilatus gebracht. Der hat zunächst wenig Neigung, Jesus zu verurteilen, weil er ihn für unschuldig hält. Schließlich lässt er sich durch die aufgehetzte Volksmenge doch noch umstimmen und liefert ihn den Schlägen und dem Spott seiner Soldateska aus.

„Seht, welch ein Mensch!“ (Vers 5). In dem Geschmähten und Verspotteten erkennen wir zunächst den zu Unrecht Leidenden; den, der am Kreuz für die Vielen schreit, die bis zum heutigen Tage unter Unrecht und Unterdrückung leiden und sich nach Befreiung und Gerechtigkeit sehnen. Und doch ist damit noch nicht alles gesagt. Denn dieser Eine, der da vor Pilatus verspottet und verhöhnt wird, ist zugleich der von Gott für uns Gerichtete. Der eigentliche Akteur in diesem Geschehen ist weder der Hohe Rat noch Pilatus: Es ist Gott selbst. Er hat den Weg der Passion Jesu vorherbestimmt. Und Jesus geht diesen Weg - nicht als ohnmächtiges Opfer menschlicher Niedertracht, sondern aus freiem Entschluss im Gehorsam seinem himmlischen Vater gegenüber. Er geht ihn für uns.

Text aus: Klaus Jürgen Diehl, In 99 Tagen durch die Bibel, © Brunnen-Verlag
Mit freundlicher Genehmigung des Verfassers. Gemälde Kristina Dittert © 2011