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Jesus – der zum Tode verurteilte Richter

Markus 14,53-65

Als mit Jesus vor dem Hohen Rat, der obersten jüdischen Religionsbehörde, kurzer Prozess gemacht wird und widersprüchliche Zeugenaussagen für ein Todesurteil nicht verwertet werden können, wendet sich der Hohepriester direkt an Jesus: „Bist du der Christus, der Sohn des Hochgelobten?“ (Vers 61). Es ist klar: Wird Jesus die Frage nach seiner Messianität und Gottessohnschaft bejahen, dann hat er sich damit das Todesurteil gesprochen. Doch Jesus bejaht nicht nur die Frage des Hohenpriesters, er geht sogar noch einen Schritt weiter: „Ihr werdet sehen den Menschensohn sitzen zur Rechten der Kraft und kommen mit den Wolken des Himmels.“ (Vers 62). Hat Jesus sich nach der Überlieferung der Evangelien in seinen eigenen Aussagen nie selbst als Christus bzw. Messias bezeichnet, so redet er häufig von sich als Menschensohn.

Diese Bezeichnung ist ein aus der spätjüdischen Apokalyptik stammender Hoheitstitel (vgl. Daniel 7,13). Die Aussagen Jesu über sich als dem Menschensohn stehen dabei in einer auffallenden Spannung: Einerseits lebt der Menschensohn armselig und verachtet auf Erden und wird schließlich von den Menschen verworfen und getötet (vgl. z.B. Matthäus 8,20; Markus 9,31). Andererseits wird der Menschensohn im letzten Gericht seinen Widersachern entgegentreten und als Richter das Urteil über sie sprechen (Lukas 12,8f).

Wenn Jesus sich selbst als Menschensohn bezeichnet, dann gibt er damit zu erkennen, dass seine Mission sich mit der Niedrigkeit seines irdischen Lebens und seinem schmählichen Tod zum Heil der Menschen nicht erschöpft. Als der von Menschen Abgelehnte und Hingerichtete wird er zugleich der sein, der bei seiner machtvollen Wiederkunft mit den Wolken des Himmels die Völker der Erde richten wird. Der jetzt von irdischen Richtern Verurteilte ist zugleich der kommende Richter, vor dem sich einmal alle Menschen beugen müssen.

Text aus: Klaus Jürgen Diehl, In 99 Tagen durch die Bibel, © Brunnen-Verlag
Mit freundlicher Genehmigung des Verfassers. Gemälde Kristina Dittert © 2011